Vorstellung der deutschen Version des Emergo Train Systems (ETS) am MBZ

Sehr erfreut waren wir, am 25.08.2022 Dirk Vriesen (Leiter Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie Feuerwehr Bocholt) und Daniela Hösterey (Referentin für Aus- und Fortbildung Notfallmedizin des Landkreises Emsland und des Landkreises Grafschaft Bentheim) im Malteser Bildungszentrum Euregio begrüßen zu dürfen. Anlass war die Vorstellung der deutschen Version des Emergo Train Systems (ETS). Diese wurde in Zusammenarbeit mit dem Lizenzhalter aus Schweden (https://www.emergotrain.com/) mithilfe von EU- und Landesmitteln des Programms Interreg V-A Euregio Maas- Rhein (www.interregemr.eu/home-de) im Rahmen des IKIC-Projektes (https://www.ikic-publicsafety.eu/) von uns entwickelt. Als pädagogisches Simulationswerkzeug für Ausbildung und Training v.a. in der Notfall- und Katastrophenmedizin ist ETS vielseitig und flexibel einsetzbar. Durch die intensive Nutzung des ETS in Belgien und insbesondere in den Niederlanden bietet sich der Einsatz des deutschen Systems u.a. für Übungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit an. Schön, dass unsere Projektarbeit durch den konstruktiven Austausch mit unseren Besuchern weiter Früchte trägt!

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Willkommen im Team – Gerd Antons

Am 01.08.22 startete Gerd Antons als Fach- und Klassenlehrer am Malteser Bildungszentrum Euregio und wird unser Team der hauptamtlichen Lehrkräfte bereichern. Die etablierte Schultüte für neue Lehrkräfte durfte standesgemäß nicht fehlen und wurde ihm von Ralf Bischoni (Leiter des MBZ Euregio) und Dominik Hahnen (pädagogischer Leiter) zum Start in den neuen beruflichen Abschnitt überreicht. Wir freuen uns, mit Gerd einen erfahrenen Kollegen in der rettungsdienstlichen Ausbildung für unser Team gewinnen zu düfen. Gerd wird auf Basis der neben seiner Berufsausbildung im Bereich der Pflege / Fachpflege für Anästhesie und Intensivmedizin erworbenen Qualifikationen zum NotSan und Bachelor im Bereich Pflegepädagogik als Klassen- und Fachlehrer am MBZ-Euregio tätig sein.

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Bundesweiter Start des ACiLS-Kurssystems: Verbesserung der Ausbildung für das nicht-traumatologische Schockraummanagement

Mit dem Auftaktkurs vom 19. bis 20. Juni 2022 im AIXTRA an der Uniklinik RWTH Aachen ist der Startschuss für das bundesweite ACiLS-Kurssystems (ACiLS = Advanced Criticall Illness Life Support) gefallen. Die Weiterbildung ist in dieser Form einzigartig und bietet erstmalig eine strukturierte Vorbereitung aller beteiligten Personengruppen für das nicht-traumatologische Schockraummanagement. Das gesamte Training – bestehend aus einem ausführlichen E-Learning und zwei abschließenden Präsenztagen mit simulierten Szenariotrainings und vielen Workshops – findet interprofessionell und interdisziplinär als Teamtraining statt und richtet sich sowohl an Notfallpflegende als auch an Notfallmediziner. Nach mehr als vier Jahren Entwicklungszeit erfolgte mit dem ersten durchgeführten Kurs der Auftakt zum Advanced Criticall Illness Life Support (ACiLS). Das Kurssystem widmet sich damit zum ersten Mal dem sogenannten nicht-traumatologischen Schockraumanagement und bietet eine ausführliche Vorbereitung und ein gründliches Training für alle im Schockraum arbeitenden Personen aus der Notfallpflege und die ärztlichen Mitarbeitenden in der Akut- und Notfallmedizin. Während für Traumapatienten international seit den 70er-Jahren Kurssysteme existieren und 2003 auch in Deutschland eingeführt wurden, bestand für die Weiterbildung in der Versorgung von nicht-traumatologischen Patienten bisher eine Lücke. Bei einem Trauma liegt eine Gewalteinwirkung (z. B. durch einen Unfall) auf den Körper vor. Die Folgen für den Betroffenen sind sichtbar oder lassen sich anhand des Unfallmechanismus teilweise erschließen. Bei nicht-traumatologischen Patienten sind die Symptome häufig vielfältig und lassen sich nicht unmittelbar zweifelsfrei einer Erkrankung zuordnen. Weil die Anzahl der nicht-traumatologischen Patienten die Fälle der traumatologischen deutlich übersteigt, wollen die Initiatoren mit dem Kursystem ACiLS das Angebot für die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden der Notaufnahmen verbessern. Sie verstehen ihr Angebot als Ergänzung zu den Kursen für die Behandlung traumatologischer Patienten und präklinischer Kurskonzepte für die Behandlung nicht-traumatologischer Patienten (z. B. ATLS, ETC, AMLS). Vereinigung von E-Learning und praxisorientierten Simulationen Der Kurs unter der Schirmherrschaft der DGINA, der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e. V., bietet 13 Stunden vollständig fallbasiertes, interaktives E-Learning und anschließend zwei Präsenztage mit 16 simulierten Szenariotrainings und vielen Workshops. Der Themenumfang deckt das gesamte Spektrum nicht-traumatologischer Erkrankungen in der Schockraumversorgung ab. Ausgeklammert ist lediglich die Reanimation, für die bereits etablierte andere Kurskonzepte ein Training anbieten. Beispielsweise vertiefen die Trainer in den Workshops das Wissen und die Fertigkeiten in den Bereichen Notfallsonographie, Übernahme beatmeter Patienten, nicht-invasive Beatmung, Debriefing und Notfallbehandlung von Herzrhythmusstörungen. Grafisch ansprechende anatomische Zeichnungen und verständliches theoretisches Lehrmaterial runden das Kurskonzept ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten die Szenarien schließlich nach dem (PR_E-)AUD2IT-Algorithmus und unter Zuhilfenahme spezieller Leitsymptom Orientierter Differentialdiagnosekarten (LOD) im Kitteltaschenformat ab. Erfahrene Notfallmediziner und Notfallpflegekräfte aus ganz Deutschland schauen bei den Übungen zu und besprechen anschließend ihre Beobachtungen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem Feedbackgespräch. Feierliche Auftaktveranstaltung Unter der Leitung von Dr. Henning Biermann, Oberarzt am Zentrum für klinische Akut- und Notfallmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen und Nationaler Kursdirektor ACiLS, Dr. Ingmar Gröning, Chefarzt der Klinik für Notfallmedizin am Alexianer Krankenhaus in Krefeld und Nationaler Co-Kursdirektor, sowie Dr. Mark Michael, Stellvertretender Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme des Universitätsklinikums Düsseldorf und nationaler Kurskoordinator, begann der erste Kurs in den Räumlichkeiten des CT2/AIXTRA an der Uniklinik RWTH Aachen als Nebenstandort des Malteser Bildungszentrums Euregio. Nach symbolischer Übergabe eines Eingangsschildes an Ralf Bischoni, Leiter des Kurszentrums der Malteser, wurde das Malteser Bildungszentrum Euregio erstes und zunächst exklusives Kurszentrum weltweit. In der feierlichen Eröffnungszeremonie sprachen der Präsident der DGINA, Martin Pin, der Geschäftsführer der DGINA-Services, Dr. Matthias Brachmann, der wissenschaftliche Beirat des Kurssystems mit Prof. Dr. Michael Bernhard aus Düsseldorf und Prof. Dr. Bernhard Kumle aus Villingen-Schwenningen, Ralf Bischoni und Priv.-Doz. Dr. Jörg Brokmann als, Vertreter der Malteser sowie des Zentrums für klinische Akut- und Notfallmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen entsprechende Grußworte.

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Erfolgsmodell der kombinierten Ausbildung von LNA und OrgL

Seit mehr als 15 Jahren und als einer der ersten Anbieter überhaupt bildet das Malteser Bildungszentrum Euregio in enger Kooperation mit diversen Partnern wie dem Kreis Euskirchen, dem DRK und MHD im Kreis Euskirchen, dem Universitätsklinikum Aachen sowie weiteren Partnerorganisationen und -institutionen Leitende Notärzte sowie Organisatorische Leiter Rettungsdienst in einem kombinierten Lehrgang aus. Zweimal jährlich, im Frühjahr und im Spätsommer, finden diese Lehrgänge in Aachen bzw. Euskirchen statt und sind fast immer mit mehr als 20 Teilnehmern ausgebucht. Aus der langjährigen Erfahrung lässt sich festhalten, dass diese Kombination als Erfolgsmodell gesehen werden darf, wenngleich es gerade in den ersten Lehrgangstagen nicht immer einfach ist, die unterschiedlichen Sach- und Wissensstände auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. In Summe bewährt sich die Kombination der beiden Gruppen schon dadurch, dass LNA und OrgL auch im Einsatzfall in enger gemeinsamer Abstimmung den Einsatzabschnitt medizinische Rettung führen. Auch der aktuell in der letzten Woche vom 10.05. – 14.05.22 erfolgreich durchgeführte Lehrgang war wieder ein echtes Highlight und die Teilnehmer waren durchweg hochzufrieden. Neben theoretisch-interaktiven Einheiten gab es jeden Tag Planspiele bzw. Planübungen und ergänzend eine Vorstellung von diversen Strukturen bei der Großschadenlage durch die Hilfsorganisationen im Kreis Euskirchen am Samstag. Am Nachmittag des Abschlusstages rundete eine Großübung auf dem Gelände der Fa. Pfeiffer & Langen in Euskirchen den Lehrgang ab – angenommene Lage: eine Verpuffung in einer Industriehalle mit einer Vielzahl von Verletzten. Die Lehrgangsteilnehmer fungierten bei dieser Übung als Beobachter und wurden teilweise auch in unterschiedlichen Funktionen ins Übungszenario integriert – Lernen mit Spaß und Freude.

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Erfolgreicher Notarztkurs 2022 am MBZ-Euregio

Seit mehr als 15 Jahren ist der Aachener Notarztkurs am MBZ-Euregio ein absolutes Highlight im Jahresprogramm. 29 hochengagierte sowie interessierte, angehende Notärztinnen und Notärzte nahmen am Kurs teil, der aus zwei Kursteilen bestand. Am ersten Wochenende fanden intensive Reanimationstrainings sowie Vermeidungsstrategien von Reanimationen und auch die Weiterbehandlung erfolgreich reanimierter Patienten im Mittelpunkt. Im aufbauenden Kursteil wurden dann neben interaktiven-theoretischen Unterrichten auch weiterhin viele Praxisstationen in Kleingruppen gestaltet – von der Traumversorgung, über die Besonderheiten und die Reanimation pädiatrischer Patienten bis hin zu invasiven Maßnahmen mit entsprechenden Übungen / Trainings. Ein Übungsnachmittag bei der Berufsfeuerwehr Aachen sowie die große Abschlussübung unter Mitwirkung der Berufsfeuerwehr, befreundeter Hilfsorganisationen sowie der Einsatzeinheiten der Malteser in der Stadt Aachen rundeten die Woche ab.

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Teilnehmer für Studie gesucht!

Wir suchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die unsere Studie zur Telemedizin im Zivilschutzfall unterstützen möchten! Es wird eure Aufgabe sein, in einer Behandlungsstelle als Team mit 6 Einsatzkräften mehrere Patienten zu behandeln. Dabei werdet ihr teilweise mit Telemedizin unterstützt. Das Szenario wird zur Auswertung aufgezeichnet. Die Funktion TeleSAN ist ein speziell ausgebildeter Rettungssanitäter, der ein Tablet mit TeleSAN App und Medizingeräte (1 Kanal EKG, SpO2, RR, BZ, Temperatur, Stethoskop) zur Echtzeit-Übertragung von Vitaldaten erhält. Diese Person nutzt primär die Telemedizin und ist damit die Verbindungsperson aus der Behandlungs-stelle zum Telemediziner. Er/Sie muss möglichst alle ärztlich delegierten Maßnahmen umsetzen können, bekommt diese aber von uns vorher geschult.

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Wiedersehensfreude am MBZ Euregio

Zwei alte Bekannte sind seit dem 01.04.2022 die neuen Kollegen am Malteser Bildungszentrum Euregio und wurden heute mit der obligatorischen Schultüte zu Ihrem ersten Arbeitstag bei uns begrüßt: Stephanie Schröder-Zelaskowska kennen wir bereits sehr gut aus der Zusammenarbeit mit unserem Partner, dem Malteser Bildungszentrum HRS in Wetzlar, an dem die Medizinpädagogin und Notfallsanitäterin bereits tätig war. Nach einer kurzen Auszeit freuen wir uns sehr, dass sie nun zu den Maltesern zurückkehrt und unser Team der Lehrkräfte verstärkt. Ebenso gut bekannt ist uns Oliver Esser, der zu den ersten Absolventen der dreijährigen Notfallsanitäterausbildung an unserem Bildungszentrum gehört und künftig neben seiner Tätigkeit an der Rettungswache der Malteser in Baesweiler, auch im Bereich Lehre am MBZ Euregio tätig sein. Berufsbegleitend wird er ab dem kommenden Semester ein Studium Gesundheitspsychologie und Medizinpädagogik absolvieren und ist damit bestens für den Seitenwechsel vom Schüler zur Lehrkraft vorbereitet. Wir sagen „Herzlich Willkommen“ und wünschen Euch einen tollen Start bei uns!

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Neue Poloshirts

Neue Poloshirts für unsere hauptamtlichen Mitarbeiter. Frisch bestickt von der Firma Contex, Aachen.

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