Fortbildungswoche: "Der traumatologische Notfall" (AC RDF W 211213 traumatolog Woche)

  • Die Versorgung von chirurgischen und schwerverletzten Patienten stellt unterschiedliche Herausforderungen an das präklinische Rettungsfachpersonal. Fallzahlen von schwerverletzten werden im TraumaRegister DGU, an welchem 660 Kliniken (Stand 2019) teilnehmen registriert, damit die Versorgung dieser optimiert und Leitlinien angepasst werden können. Wissenschaftlich und medizinisch theoretische Aspekte der aktuellen Leitlinien, sowie praktische Empfehlungen und Tipps im Handling mit dem zur Verfügung stehenden Material sind Kernpunkte der Fortbildungstage. In einem Potpourri von leichten, mittleren und schweren traumatischen und thermischen Verletzungen, werden unter Berücksichtigung der pädiatrischen bis geriatrischen Altersklassen empfohlene Versorgungen theoretisch und in Fallsimulationen trainiert. Ein weiterer Themenaspekt werden Empfehlungen einer Immobilsation mittels Spineboard vs Vakuummatratze und Schaufeltrage, sowie eine angemessene Fixierung der Halswirbelsäule sein.

  • Inhalte:
    - wissenschaftliche und medizinische Empfehlungen aus den gängigen Leitlinien für die präklinische Versorgung von chirurgischen und schwerverletzten (polytraumatisierten) Patienten.
    - unterschiedliche Techniken der Immobilisation nach Empfehlungen, sowie "was ist praktikabel?"
    - Versorgung von schwerverletzten Patienten mit: einem Verbrennungstrauma, einer bestehenden Schwangerschaft, einem Herz-Kreislaufstillstand, einer vorbestehenden körperlichen Beeinträchtigung,
    - pädiatrische und geriatrische schwerverletzte Patienten und die Besonderheiten
Leitung:
A. Thamm / Dozenten MBZ


Zielgruppe:
Personal im Rettungsdienst


Max. Teilnehmerzahl: 20

Seminarbeitrag: 385 EUR

Termin

13.12.2021, 09:00 Uhr - 17.12.2021, 16:15 Uhr

Ort

Malteser Bildungszentrum Euregio Aachen, Auf der Hüls 201, 52068 Aachen